JayAr Translations

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Allgemeines

Es gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für alle bestehenden und künftigen Rechtsgeschäfte zwischen JayAr Translations Julia Radermacher, Papenstraße 99a, 22089 Hamburg (nachfolgend die Übersetzerin) und dem Auftraggeber. Die AGB gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung auch ohne ausdrückliche Einbeziehung für alle zukünftigen Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen.

§ 2 - Eignung und Qualifikation

(1) Die Übersetzerin versichert, dass sie die im Vertrag genannten Qualifikationen besitzt und wahre Angaben über ihre Person gemacht hat.
(2) Der Auftraggeber ist berechtigt, zur Überprüfung dieser Angaben die Vorlage geeigneter Unterlagen von der Übersetzerin zu fordern.

§ 3 - Leistungsumfang

(1) Die Übersetzerin gibt beim Auftraggeber im Einzelfall ein Angebot für die Übersetzung, das Lektorat und/ oder das Editieren eines Textes ab. Mit der Annahme des Angebotes durch den Auftraggeber ist zwischen den Parteien ein Übersetzungsvertrag zu den im Angebot angegebenen Bedingungen zustande gekommen.
(2) Die Übersetzerin verpflichtet sich, die Leistung persönlich zu erbringen. Sie ist nicht berechtigt, ohne die vorherige Absprache und Genehmigung mit dem Auftraggeber, zur Ausführung des Auftrags Mitarbeiter oder Dritte heranzuziehen.
(3) Die Übersetzerin verpflichtet sich, die Übersetzung ist nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung sorgfältig auszuführen. Des weiteren verpflichtet sie sich, nur sorgfältig übersetzte Texte einzureichen. Der Auftraggeber erhält die Übersetzung in der vertraglich vereinbarten Ausfertigung in der vertraglich vereinbarten Lieferzeit.
(4) Der Übersetzerin werden rechtzeitig die gewünschten Ausführungsformen der Übersetzung (Verwendungszweck, Lieferung auf Datenträgern, Anzahl der Ausfertigungen, Druckreife, äußere Form der Übersetzung etc.) sowie die Informationen und Unterlagen, die zur Erstellung der Übersetzung notwendig sind, zur Verfügung gestellt. Sie verpflichtet sich, den zu übersetzenden Text sach- und fachgerecht in der vereinbarten Sprache wiederzugeben und die Übersetzung ohne Kürzungen, Zusätze oder sonstige inhaltliche Veränderungen oder ggf. nur nach Absprache mit dem Auftraggeber vorzunehmen. Übersetzungen sind je nach Bedeutung des Originaltextes wörtlich bzw. sinngemäß und mentalitätstreu nach den gültigen Qualitätsmaßstäben der Übersetzungsbranche des jeweiligen Sprachraumes vorzunehmen. Mitgeteilte, beim Auftraggeber eingeführte individuelle Fachterminologie ist zu berücksichtigen.
(5) Bei Fragen oder Unklarheiten setzt sich die Übersetzerin unverzüglich mit ihrem Auftraggeber in Verbindung.

§ 4 - Rechteeinräumung

(1) Die Übersetzerin erklärt mit der Übersendung der Übersetzung, dass sie diese selbst verfasst hat und keine weiteren Rechte Dritter an der Übersetzung bestehen als sie bereits am ihm zur Übersetzung übergebenen Gegenstand bestanden.
(2) Mit Übersendung räumt die Übersetzerin dem Auftraggeber nur die Angebot aufgeführten Rechte zur zeitlichen, räumlichen und örtlichen Verwertung ein. Dazu gehört insbesondere das Recht, die Übersetzungsleistungen zu bearbeiten, zu ändern, zu vervielfältigen, öffentlich wiederzugeben, oder auf sonstige Weise zu verwerten sowie alle Rechte, welche für die Nutzung zum jeweiligen Vertragszwecks des Auftraggebers erforderlich sind.
(3) Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Übersetzerin als Urheberin zu bezeichnen und/oder zu nennen.

§ 5 - Vergütung

(1) Die Übersetzerin erhält für die Übersetzung die im jeweiligen Vertrag vereinbarte Vergütung. Diese orientiert sich an der Wort-/Zeilen oder Seitenzahl, Sprachkombination, Schwierigkeit, Fachbereich der Übersetzung oder als Pauschale. Die im Vertrag angegebene Vergütung versteht sich netto zzgl. der jeweils geltenden Umsatzsteuer, soweit diese gesetzlich entsteht. Die Vergütung gilt in Euro, wenn keine andere Währung vereinbart wurde. Folgende Begriffsdefinitionen gelten:
Zeilen: 55 Zeichen
Seiten: 30 Zeilen
(2) Der Auftraggeber hat die im Angebot aufgeführten Zahlungsmodalitäten einzuhalten und der Übersetzerin den in der Rechnung spezifizierten Betrag abzugsfrei innerhalb des angegebenen Zeitrahmens auf das angegebene Geschäftskonto zu überweisen.

§ 6 - Vertraulichkeit

Die Übersetzerin verpflichtet sich, die ihr im Rahmen des Vertragsverhältnisses zur Kenntnis gelangten Informationen über den Auftraggeber sowie ausgehändigten Unterlagen und Materialien, vertraulich zu behandeln und verpflichtet sich des weiteren, diese ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung weder zu verwenden oder zu verwerten noch an Dritte weiterzugeben. Sie verpflichtet sich ferner, die Daten unverzüglich nach endgültiger Auftragserledigung endgültig zu löschen. Sollte die Übersetzerin die Daten bereits gelöscht haben, sie jedoch zur Nachbesserung verpflichtet sein, wird der Auftraggeber ihr die erforderlichen Daten zu Verfügung stellen.

§ 7 - Gewährleistung, Verzug

(1) Die Übersetzerin hat gegenüber dem Auftraggeber die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
(2) Beseitigt die Übersetzerin die geltend gemachten Mängel nicht innerhalb einer angemessenen Frist, ist der Auftraggeber berechtigt, auf Kosten der Übersetzerin die Mängel durch einen anderen Übersetzer beseitigen lassen oder wahlweise die Herabsetzung der Vergütung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten.
(3) Mit Nicht- oder Schlechtlieferung der Leistung zum vereinbarten Abgabedatum kommt die Übersetzerin mit ihrer Leistung in Verzug. Sie hat dem Auftraggeber den sich daraus ergebenden Schaden zu ersetzen. Der Auftraggeber ist berechtigt, der Übersetzerin eine angemessene Nachfrist zur Lieferung der Übersetzung zu setzen und bei erfolglosem Ablauf dieser Frist, vom Vertrag zurückzutreten und Schadenersatz geltend zu machen.
(4) Die Übersetzerin hat den Auftraggeber unverzüglich zu informieren, sobald ihr Umstände bekannt werden, die die fristgerechte Abgabe beeinträchtigen könnten.

§ 8 - Haftung

Die Übersetzerin haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzungen durch die Übersetzerin selbst, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Dies gilt entsprechend im Falle der Verletzung vor- oder nebenvertraglicher Pflichten sowie bei Mangel- und Mangelfolgeschäden. Die Haftung von der Übersetzerin bei Schäden nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei Schäden wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt von diesem Haftungsausschluss unberührt.

§ 9 - Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist Hamburg.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen des jeweiligen Vertrages zwischen den Parteien unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des jeweiligen Vertrages im Übrigen unberührt.